Mares Dive Boots im Test

Neoprenstiefel Mares Dive Boots im Test
Mares Dive Boots

Mit den Mares Dive Boots* aus Neopren mache ich mit diesem Testbericht wieder einen kleinen Abstecher in den Wassersportbereich.

Da gibt es für Barfußschuhfans viele interessante und auch preisgünstige Produkte zu entdecken.

Wie sich diese Neoprenstiefeletten als Barfußschuhe eignen, erfährst du hier.

Material und Verarbeitung

Die Mares Dive Boots bestehen aus 5 mm dickem Neopren, die Sohle besteht aus  Gummi. Die Schuhe sind insgesamt sehr weich und flexibel, man hat eine sehr gute Bewegungsfreiheit. Im vorderen Bereich ist eine Gummischicht aufgebracht.

Diese verhindert sehr wirkungsvoll das Eindringen von Wasser in den Schuh. Ich bin schon längere Strecken im Regen gelaufen, auch über nasse Wiesen: Bislang ist es immer trocken im Schuh geblieben. Die Gummibeschichtung ist auch recht dünn und passt sich gut an, so dass sie beim Laufen überhaupt nicht störend wirkt.

Sohle der Mares Dive Boots
Hier ist die Sohle der Mares Dive Boots gut zu erkennen

Die Gummisohle  ist insgesamt etwas dicker als die Sohle der Mares Equator. Auch die Dicke des Neoprens macht einen Unterschied im Laufgefühl aus.

Man spürt recht deutlich die Elastizität des Materials, was etwas ungewohnt ist wenn man ansonsten in völlig ungepolsterten Barfußschuhen unterwegs ist.

Das Laufgefühl ist aber dennoch sehr angenehm, schließlich isoliert das dickere Neopren auch viel besser gegen den kalten Boden.

Das Barfußgefühl ist noch sehr gut, ich spüre deutlich die Bodenbeschaffenheit und auch kleine Steinchen auf dem Feldweg durch die Sohle hindurch. Und so gerne ich jedes Detail des Boden spüre: Diese groben Schotterwege werde ich nie wirklich mögen. Auf solchen Strecken schätze ich die Mares Dive Boots mittlerweile sehr. Man kommt doch etwas besser voran und muss nicht so sehr aufpassen wo man als nächstes hintritt.

Auch für schwierigere Wegstrecken kann ich die Mares Boots also empfehlen. Damit sind sie im übrigen auch sehr gut für Barfußschuhanfänger geeignet, die sich noch daran gewöhnen, jedes einzelne Steinchen beim Laufen zu spüren.

Da die Profilrillen alle parallel verlaufen ist der Grip der Sohle allerdings nur bedingt gut: Im weichen Matsch oder auch auf Schnee kann man schnell mal zur Seite wegrutschen, da muss man etwas aufpassen. Wenn der Boden aber nicht ausgesprochen weich oder rutschig ist, hat man guten Halt mit der Sohle.

Ein etwas ausgeprägteres und rutschfesteres Profil hat der recht ähnliche Seac Füßling, den ich im Artikel über Neoprenschuhe näher vorstelle.

Flexible Sohle der Mares Dive Boots
So flexibel sind die Mares Boots

Die Isolierung durch das Neopren ist sagenhaft gut. Als ich die Mares Dive Boots das erste Mal ausprobierte war es draußen noch 14 Grad warm. Das wurde dann nach einer Weile wirklich schon zu warm.

Bei niedrigeren Temperaturen ist es aber sehr angenehm temperiert in den Schuhen, man ist gut gegen die vom Boden aufsteigende Kälte geschützt.

Auch bei gefrorenem Boden und Schnee isolieren die Mares Boots  gut. Man spürt aber schon die Kälte durch die Sohlen hindurch, gerade wenn man länger steht oder durch tieferen Schnee läuft. Wenn man sich viel bewegt ist es überhaupt kein Problem, und dicke Socken halten zusätzlich warm.

Durch diese Isolierung wird es auch nicht so schnell kalt im Schuh, falls doch einmal Wasser eindringen sollte. Bei den Mares Dive Boots ist das zwar noch nicht passiert. Bei den Mares Equator habe ich die Erfahrung allerdings schon machen können, dass das Neopren auch hier sehr gute Dienste leistet.

Auch hier möchte ich nochmal erwähnen, dass das Neopren nicht atmungsaktiv ist. Trägt man aber Baumwoll- oder Wollsocken, gibt es so schnell keine Probleme dass es im Schuh zu schwitzig wird. Bedenken sollte man das nur wenn man wirklich über viele Stunden in den Schuhen unterwegs ist, beispielsweise auf langen Trekkingtouren. In dem Fall sind sicher Wechselsocken eine gute Idee.

Tragekomfort und Passform

Mares Dive Boots Neoprenstiefeletten von oben gesehen
Gute Zehenfreiheit

Die Passform der Mares Dive Boots* ist sehr gut. Die Zehen haben ausreichend Bewegungsspielraum. Ich trage Schuhgröße 39 und trage die Mares Boots in Größe 7, das entspricht Größe 39/40.

Der Platz in den Schuhen ist noch ausreichend, um etwas dickere Socken zu tragen. Ich glaube aber, dass es bei Schuhgröße 40 damit schon eng werden könnte.

Durch die Gummikappe im vorderen Bereich sind die Mares Boots nicht ganz so flexibel wie die Mares Equator und dehnen sich nicht so sehr aus. Es ist aber genügend Platz auch für breitere Füße.

Hier die Größentabelle der Mares Dive Boots:

Größentabelle Mares

Ein Mares Boot in Größe 39 wiegt 262 Gramm, ein Paar wiegt also 524 Gramm. Das Gewicht ist beim Laufen praktisch nicht zu spüren. Wenn man es gewohnt ist barfuß oder mit Barfußhalbschuhen zu laufen, fühlt es sich etwas ungewohnt an, einen Stiefel zu tragen. Da der Mares Dive Boot so weich und flexibel ist, ist das Tragegefühl aber sehr bequem.

Der Schaft ist nicht zu eng, sondern liegt angenehm am Bein an. So können Steine nicht in den Schuh gelangen, und auch Schnee dringt nicht so leicht ein. Auch der obere Rand schnürt nicht ein, das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Aber selbst bei längeren Strecken habe ich hier überhaupt keine Probleme festgestellt.

Die Passform ist natürlich individuell sehr unterschiedlich. Sollte der Schaft doch zu eng sitzen, ist es problemlos möglich, den Reißverschluss ganz oder teilweise geöffnet zu lassen. Er hält auf jeder beliebigen Höhe ohne zu verrutschen. Auf diese Weise kann man den Mares Boot individuell anpassen.

Neopren hinter dem Reißverschluss der Mares Dive Boots
Der Reißverschluss ist mit dünnem Neopren hinterlegt

Hinter dem Reißverschluss befindet sich nochmals eine durchgehende, dünne Neoprenschicht. So hat der Reißverschluss keinen direkten Kontakt zum Bein, was auch sehr angenehm ist.

Der Reißverschluss kam mir zuerst etwas hakelig vor. Das ist aber nur der Fall wenn man die Schuhe nicht trägt. Sobald man sie anzieht, wird der Reißverschluss glatt gezogen und lässt sich sehr leicht öffnen und schließen.

Die Mares Boots hat man ganz schnell an- und wieder ausgezogen. Ich finde sie daher auch ideal um mal kurz vor die Tür zu gehen bei nasskaltem Wetter beispielsweise für den Weg zur Mülltonne, den Hund rauslassen etc.. Auch mit offenen Reißverschluss habe ich genügend Halt für kurze Strecken, und durch die gute Isolierung des Neoprens muss man auch nicht extra dicke Socken anziehen.

Die Verarbeitung der Mares Dive Boots ist sehr ordentlich und wirkt ausgesprochen solide, die machen sicherlich einiges mit. Auch innen sind die Nähte gut verarbeitet, ich finde keine störenden Stellen. Das Tragegefühl ist insgesamt sehr angenehm und auch auf längeren Strecken gibt es keine Druckstellen oder Reibungspunkte.

Die Mares Dive Boots sind auch sehr haltbar. Mittlerweile bin ich recht viel darin gelaufen und es gibt noch keine Schwachstellen oder Defekte.

Alternativen zu den Mares Boots und mehr zum Thema Neoprenschuhe findest du hier.

Fazit

Neoprenschuhe Mares Dive Boots als Barfußschuhe
Mares Dive Boots: Tolle Barfußschuhe

Die Mares Dive Boots* gehören schon jetzt zu meinen Lieblings-Barfußschuhen. Sie sind wunderbar bequem und bieten ein gutes Barfußgefühl.  Dabei schützen sie bei allen Outdooraktivitäten ausgesprochen gut vor Nässe und Kälte. Für mich die perfekten Begleiter für Herbst und Winter.

Für meine Mares Boots habe ich 24,90 Euro bezahlt. So ein Preis für wintertaugliche Stiefeletten ist unschlagbar, das hat sich wirklich gelohnt.  Von mir gibt es eine Kaufempfehlung für die Mares Dive Boots.

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39 Bewertungen
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  • Eigenschaften:
  • 5mm Neopren
  • breite Zehenkappe
  • gerade Sohle
  • hocher Tragekomfort

Letzte Aktualisierung am 24.07.2017 um 17:47 Uhr / * = Affiliate Links / Quelle Bilder: Amazon Partnerprogramm / Bitte beachten: Die Preise können nach dem Zeitpunkt der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Eine Echtzeit-Aktualisierung ist technisch leider nicht möglich. Maßgeblich sind die Preise, die auf der Webseite des Verkäufers zum Zeitpunkt des Kaufs angegeben werden.